| Die Deregulierung
und Entflechtung der europäischen Energiemärkte
sorgt nicht nur für mehr Wettbewerb, sondern auch für
signifikante Restrukturierungskosten bei den Energieversorgern.
Die regulierten Marktprozesse und aktuellen gesetzlichen Anforderungen
des „Unbundlings“erfordern tiefe Eingriffe in
die gesamte technische und organisatorische Struktur bislang
integrierter Unternehmen. Hier sind flexible und kostengünstige
IT-Prozesse ein Schlüssel zur Bewährung im Markt.
Marktregeln
Vielfältige und komplexe Datenaustauschprozesse sind
ein zentrales Merkmal des deregulierten Marktes. Heute müssen
Marktteilnehmer über interne und externe Schnittstellen
diverse Datenformate wie EDI, XML oder Excel austauschen.
Obwohl für Daten und Formate eine Standardisierung auf
allen Ebenen angestrebt wird (von ETSO bis VDEW), gilt es
auch hier ein ausgewogenes Verhältnis zeitnaher "ad-hoc"
Lösungen und langfristig strategischer Ansätze zu
finden; ein Thema, dem sich contexo seit Beginn der Liberalisierung
stellt und Firmen mit fundierten Erfahrungen unterstützt.
Unbundling
Die Entflechtung der Energiemärkte stellt die Energieversorger
vor die Aufgabe, vormals verbundene Geschäftsfelder getrennt
zu optimieren. Konzentrationen, Kooperationen und Zukäufe
sind damit eine jetzt schon zu beobachtende Realität.
Dies bedeutet für die IT-Infrastruktur aber auch, erhöhten
Veränderungsbedarf bei gleichbleibender Stabilität
zu befriedigen - und das bei bezahlbarem Aufwand. Die geforderte
Diskriminierungsfreiheit im Datenzugang für alle Markteilnehmer
und die gesetzeskonforme Datenhaltung sowie Protokollierung
des Datenaustausches sind ein weiterer Aspekt, der die Integrationsanforderungen
steigen lassen wird und die Ausrichtung der IT-Infrastruktur
und des Lösungsportfolios in Richtung Service-Orientierter-Architekturen
notwendig macht. contexo bietet Erfahrungen im schonenden
Übergang von "Ist-" zu "Soll-Architekturen"
und beim Energiedatenmanagement.
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Greifen
Sie bei folgenden Themen auf unsere fundierten Kenntnisse zurück:
- Aufbereitung von Marktnachrichten aus Unternehmenssystemen,
z.B. Verbrauchsdaten, Fahrpläne, Lastgänge, Lieferantenwechsel,
Energieabrechnung in den gängigen Datenformaten (Excel,
UN/EDIFACT, XML, Flatfiles)
- getrennte Abbildung von ehemals in einem Versorgungsunternehmen
gebündelten Aufgabenstellungen
- Integration von primären und zuzuordnenden Zeitreihen,
z.B. Lastzeitreihen, Preis- und Währungszeitreihen
oder Wetterdaten für Lastprognosen
- Unterstützung von Kunden-Self-Service-Prozessen,
z.B. Kundenselbstablesung/-administration
- Anbindung von Großkunden an elektronische Rechnungsschnittstellen,
z.B. maschinenlesbare Nachrichten zur Vereinfachung der
Verbuchung oder signierte elektronische Medien als vollwertiger
Papierersatz zur Unterstützung effektiver Archivierungssysteme
- Sonderschnittstellen im Rahmen der Prognoseverteilung,
Energiehandel /Bestellung
- Konvertierungsservices
- Stammdatenabgleiche
- Prozessübergreifendes Monitoring und Transaktionsverfolgung
(ggf. bis in die Zielsysteme)
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